Naomi Oreskes ist Professorin für Geschichte und Wissenschaftsforschung an der University of California, San Diego und außerordentlicher Professor für Geowissenschaften an der Scripps Institution of Oceanography

Sie ist eine der führenden Wissenschaftshistoriker weltweit. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Konsens und Dissens in der Wissenschaft. Ihre Arbeit zeigt die Diskrepanz zwischen dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und der Art wie diese in den Massenmedien in den USA präsentiert und wahrgenommen wird auf.

Ihr bekanntester Essay ist „Beyond the Ivory Tower: The Scientific Consensus on Climate Change“, der im Dezember 2004 in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht und der in Al Gore‘s „Eine unbequeme Wahrheit“ zitiert wurde.

Sie ist, mit Erik Conway, Co-Autorin des Standardwerkes „The Merchants of Doubt“ (2010) über die Wurzeln des Klimaskeptizismus. Darin werden bemerkenswerte Parallelen zwischen der Klimawandelsdebatte und den Kontroversen um Tabakrauch, saurer Regen und dem Ozonloch gefunden. Die Autoren argumentieren, dass Zweifel und Verwirrung zu stiften, in allen Beispielen, die Grundstrategie derjenigen war, die korrektiven Maßnahmen ablehnten.

ÜBER DIE ORCHESTRIERUNG DES KLIMASKEPTIZISMUS

Antworten von NAOMI ORESKES

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